Hommage - Appold in Apolda

26.04.2015 - 23.08.2015

Das Projekt

Der Flensburger Künstler Uwe Appold (geb. 1942) ist der Stadt seit mehreren Jahren verbunden. Ergebnisse der Familienforschung der „Appolds“ belegen die thüringische Herkunft der Vorfahren. Mehrere „von Appolds“, „Apolts“ und „Appoldes“ lassen sich zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert in und um Jena und Weimar nachweisen; „aus Apolda kommend“ lautet die namenkundliche Deutung von „Appold“.

 

Mit dem Ausstellungsprojekt verbindet Uwe Appold seinen Familiennamen mit dem Namen der Stadt. „Hommage – Appold in Apolda“ umfasst drei thematisch unterschiedliche Ausstellungsteile an verschiedenen Ausstellungsorten: „Biblische Bilderstationen“, „Wer schreibt, der bleibt - Apoldaer Erdenbilder“ und „Vier Appolds in Apolda“. Das Projekt ist eine Kooperation der Stadt Apolda mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde, der Katholischen Pfarrgemeinde St. Bonifatius, der Robert-Koch-Krankenhaus GmbH, der CEV Handelsimmobilien GmbH und dem Kreis Weimarer Land.

 

 

Ausstellung in der Marktpassage

 

Wer schreibt, der bleibt - Apoldaer Erdenbilder

Uwe Appold arbeitet gern mit Farbe und Erde. Den Boden für seinen Zyklus „Wer schreibt, der bleibt“, entnahm Uwe Appold dem Garten des Apoldaer Glocken- und Stadtmuseums. So entstanden die „Apoldaer Erdenbilder“. Die Grundlagen für die ganz eigenen Bildmontagen dieser Serie bilden überlieferte Schriftstücke „Appoldscher“ Vorfahren – zweier Juristen, eines Hofgarderobiers, eines Bleistiftmachers, eines Ingenieurs und eines Musikers. Der Musiker und Komponist Georg Valentin Appold (1793 – 1825) war Hofkapellmeister am Großherzoglichen Theater zu Darmstadt. Überlieferte Kompositionspartien bilden die Grundlage für zwei Konzerte, die im Rahmen des Projektes und innerhalb der jährlichen Konzertreihe der Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land aufgeführt werden.

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